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Leute, die mit einiger Verwunderung beobachten, warum die Indie-Musikpresse
derzeit so gerne über die neue Naivität und Spontaneität
von gerne als Kollektiven bezeichneten Gruppierungen wie der No-Neck-Blues-Band
oder dem Animal Collective berichtet, sei SLÜTSPÜRT nahegelegt.
SLÜTSPÜRT wohnen zwar nicht in Williamsburg und sie haben auch
keine Tiermotive oder Kinderkritzeleien auf ihren Veröffentlichungen.
Das Nachahmen von 60s-Freak-Outs fänden sie vermutlich eher unangebracht.
Was die vier jungen Dänen mit oben genannten Musikern allerdings verbindet,
ist eine Musiksozialisation, die eher Sonic Youth als AMM im Plattenschrank
stehen hat, und Sperrigkeit als Grundprinzip klanglicher Abstraktion weitgehend
vermeidet. |
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